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Nachfolgend die Liste der Vorträge zum Industrietag der SE09.
Stand: 08.01.2009

Eric Sax, MBtech Group (eingeladener Vortrag)
Testen von Elektronik in der Automobilindustrie - von der ausführbaren Spezifikation bis zum automatisierten Test im Fahrzeug

Hendrik Bülte, Siemens AG
Mehr sehen mit sira: Mit einem Blick IT-Projekte durchleuchten

Jens Banach, Volker Asmus, Fourth Project Consulting GmbH
Aufbau und Betrieb eines Testcenters

Thomas Eißenlöffel, Sebastian Moslener, MBtech Group
Automatisierter, flexibler Modultest in der Zielumgebung

Alexander Hofmann, Capgemini sd&m AG, München
Quasar Analytics: Aktive Qualitätssteuerung in großen und verteilten Softwareprojekten

Roger Kilian-Kehr, SAP Research, Karlsruhe
Prozessvariabilität in konfigurierbaren Unternehmensanwendungen

Markus Manleitner, Dräger medical
Projektvorhersage – die nichtlineare Zukunft

Robert Martignoni, PagogeS AG
Global Sourcing und die Industrialisierung der Software-Entwicklung

Stopping (and Reversing) the Architectural Erosion of Software Systems. An Industrial Case Study
(Vortrag abgesagt)

Best-Practices für die Eigenentwicklung von Funktionssoftware
(Vortrag abgesagt)

Frank Simon, SQS Software Quality Systems AG, Köln
360° Quality: Functional Quality is not enough

Rainer Singvogel, msg systems ag, Ismaning
Wirtschaftlich und wirksam: Entwicklungsprozesse auf Basis des Eclipse Process Frameworks

Dehla Sokenou, GEBIT Solutions
Management großer Projekte – ein modellbasierter Ansatz

Axel Terfloth, Lothar Wendehals, itemis AG
Modellgetriebene Entwicklung eingebetteter Systeme mit Eclipse

Peter Zimmerer, Siemens AG, München
Software Architects and Testers - Collaboration Required!

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Eric Sax, MB-technology GmbH

Testen von Elektronik in der Automobilindustrie - von der ausführbaren
Spezifikation bis zum automatisierten Test im Fahrzeug


Autor-Biographie:
Eric Sax hat an der Universität Karlsruhe (TH) Elektrotechnik studiert. Im Anschluss daran arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Gruppenleiter am Forschungszentrum Informatik (FZI). Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er im Jahr 2000 auf dem Gebiet „mixed-signal Tests“ promoviert. 2002 kam er zur MBtech Group und leitet dort heute das Leistungsfeld Test-Engineering, eine Abteilung von etwa 140 Kollegen, die sich weltweit mit den Aufgaben rund um Steuergerätetests vom Model bis ins Fahrzeug beschäftigt. In über 30 Veröffentlichungen und Konferenzbeiträgen und als Herausgeber des Buches "Automatisiertes Testen Eingebetteter Systeme in der Automobilindustrie" hat er darüber hinaus immer wieder neue Ansätze und praktische Erfahrungen verknüpft und zu Papier gebracht.

Abstract:
Jedes Auto ist mit einer Fülle von Sensoren und Aktoren ausgestattet. Das Zusammenspiel dieser Elemente in einem Fahrzeug wird durch bis zu 70 Steuergeräte gewährleistet. In Konsequenz dieser Komplexität ist das konsequente Testen von Steuergeräten und Steuergeräteverbünden vom ausführbaren, mathematischen Modell bis hin ins Fahrzeug unverzichtbar geworden.

Der Beitrag behandelt neben den technischen Aspekten vor allem Probleme und Lösungen der Testprozessmethodik, um die Hersteller, Zulieferer und Dienstleister im Entwicklungsverbund zu unterstützen.

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Hendrik Bülte, Oliver Mäckel, Siemens AG

Mehr sehen mit sira: Mit einem Blick IT-Projekte durchleuchten

Abstract:
Risiken zu erkennen, zu vermeiden und zu bewältigen ist wichtiger Bestandteil von IT-Projekten. Werden bei einem Produkt zugesicherte Leistungen nicht eingehalten, können oft sowohl hohe Vertragsstrafen als auch Kosten durch Fehlleistungen den wirtschaftlichen Erfolg gefährden. Mittels der sira Methodik ist es möglich, die technische Risikoanalyse mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu kombinieren. Weitere Vorzüge dieser Methodik liegen in der Risiko-Plausibilisierung und in der umfassenden Visualisierung der Ergebnisse.

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Volker Asmus, Jens Banach, Fourth Project Consulting GmbH

Aufbau und Betrieb eines Testcenters

Abstract:
Das Durchführen automatisierter toolgestützter Tests ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, sondern auch aus Qualitätsgründen geboten. In diesem Beitrag werden wirtschaftliche Kriterien benannt, die zur Bewertung herangezogen werden können, wenn es um die Entscheidung über den Umfang von Testmethoden geht.

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Thomas Eißenlöffel, Sebastian Moslener, MBtech Group

Automatisierter, flexibler Modultest in der Zielumgebung

Abstract:
Wie lassen sich am Markt verfügbare Werkzeuge zu einer flexiblen, kostengünstigen Lösung integrieren, um Kfz-Steuergeräte-Applikationen automatisiert zu testen? Sie sollen auf einer Entwicklungs- und Zielprozessor-Plattform mit einer beliebigen Anzahl von Tests durchführbar sein und auch die Codeabdeckung der Gesamttests soll bestimmbar sein. Anhand eines realen Entwicklungsprojekts werden das Konzept und die Integration der Werkzeugkette mit seinen Vorteilen, Grenzen und Alternativen erläutert.

Autoren-Biographien:
Dipl.-Ing. Thomas Eißenlöffel studierte Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe (TH). Anschließend ging er zu Alcatel in die Software-Entwicklung für Funkmessdatensysteme. Nach seiner Tätigkeit als weltweit verantwortlicher technischer Produktmanager bei Force Computers leitet er nun bei der MBtech Group u.a. Projekte für Steuergeräte-Software. Er ist SPICE Assessor und Senior Expert für Embedded Software und Safety.
Dipl.-Inform. Sebastian Moslener studierte Ingenieursinformatik an der Leuphana Universität Lüneburg. Seit 2007 arbeitet er als Entwicklungsingenieur bei der MBtech Group im Bereich Software Engineering. Falls Sie seine Kontaktdaten brauchen, dann sehen Sie sie unten angehängt.

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Alexander Hofmann, Capgemini sd&m AG

Quasar Analytics: Aktive Qualitätssteuerung in großen und verteilten Softwareprojekten

Abstract:
Hoher Termin- und Budgetdruck, kürzere Entwicklungszeiten bei gleichzeitig komplexer werdenden Softwaresystemen, die zudem oft noch verteilt entwickelt werden: Die Anforderungen an die Entwicklung individueller Softwarelösungen steigen. Mit Quasar Analytics hat Capgemini sd&m einen Gesamtansatz entwickelt, um eine hohe Softwarequalität auch unter diesen sich ändernden Rahmenbedingungen sicherzustellen.

Autor-Biographie:
Alex Hofmann, Informatiker, seit 1996 bei Capgemini sd&m. Schwerpunkt: Chefarchitekt in Großprojekten. Seit 2007 Leiter von Capgemini sd&m Research und Chef des Capgemini sd&m Center of Competence Architektur.

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Roger Kilian-Kehr, SAP Research

Prozessvariabilität in konfigurierbaren Unternehmensanwendungen

Abstract:
Die zunehmende Erhöhung der Komplexität betriebswirtschaftlicher Prozesse in Unternehmen stellt neue Anforderungen an ERP-Systeme und deren Konfigurierbarkeit insbesondere im Bereich der Prozessvariabilität. Am Beispiel des kollaborativen Auftragsmanagements wird diese Komplexität motiviert und als Lösungsansatz ein konzeptionelles Softwarekomponentenmodell dargelegt. Auf dieser Basis werden die architektonischen Grundprinzipien zur Unterstützung von Prozessvariabilität beschrieben, die SAP bei der Entwicklung der Architektur ihres On-Demand-Mittelstandsprodukts gewählt hat. Abschließend wird illustriert, wie diese Konzepte die betriebswirtschaftliche Konfiguration des ERP-Systems signifikant vereinfachen.

Autor-Biographie:
Dr. Roger Kilian-Kehr ist Programmleiter des Forschungsprogramms Software und Service Engineering und Architekturen bei SAP Research. Nach seinem Studium der Informatik 1997 an der TU Darmstadt war er zunächst in der Softwareentwicklung in einem Beratungsunternehmen tätig. Von 1999 bis 2002 war er sowohl wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt im Bereich Datenbanken und Verteilte Systeme als auch Projektleiter im Forschungsbereich IT Sicherheit bei T-Systems in Darmstadt. Nach dem Wechsel zu SAP Research in 2002 übernahm er zuerst Projektleitungsverantwortung und begann seit 2004 mit dem Aufbau des Forschungsprogramms bei SAP Research.

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Markus Manleitner, Dräger medical

Projektvorhersage – die nichtlineare Zukunft


Abstract:
Die Zukunft ist nichtlinear und deshalb führen viele leichtfertig erstellte Vorhersagen mit Regressionsgraden in die Irre. Zum einen, weil die Kennzahl gar nicht geeignet ist, zum anderen weil nicht alle Kennzahlen linear verteilt sind. Neben der Güte des Modells ist für den Anwender die Güte der Vorhersage viel entscheidender, aber kennen Sie diese Werte für Ihre Prognosen?

Autor-Biographie:
Studium Elektrotechnik, Schwerpunkt technische Informatik, FH Lübeck Studium Technische Informatik, Schwerpunkt Systemtechnik, FH Kiel
Seit 10 Jahren Softwaretest und -qualität, u.a Digitaldruck und Medizingeräte Seit ca 5 Jahren Korrektor von Fachliteratur zum Thema Test, für Addison-Wesley, Boston und D-Punktverlag, Heidelberg Seit 2 Jahren Lehrbeauftrager für Softwareengineering & Quality an der HAW Hamburg Leiter des Arbeitskreises "Softwarequalität in der Medizintechnik" beim VDI, Düsseldorf

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Robert Martignoni, PagogeS AG

Global Sourcing und die Industrialisierung der Software-Entwicklung

Abstract:
Die Industrialisierung der Software-Entwicklung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus ist Global Sourcing als Form des globalen Ressourcenmanagements nicht mehr aus der Software-Entwicklung wegzudenken. Die Industrialisierung der Software-Entwicklung bietet speziell im Umfeld von Global Sourcing signifikante Vorteile. Ein möglicher Ansatz wird in diesem Beitrag vorgestellt.

Autor-Biographie:
Robert Martignoni studierte an der Helsinki University of Technology
Industrial Management. Nach beruflichen Stationen bei WCL-Wireless Commerce, Bertelsmann Financial Services und E-Plus Mobilfunk, promoviert er seit 2006 an der Universität St. Gallen. Daneben ist er bei der PagogeS AG verantwortlich für die Weiterentwicklung der Outsourcing-Beratung.

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Frank Simon, Software Quality Systems AG

360° Quality: Functional Quality is not enough

Abstract:
Die Anforderungen an heutige IT-Systeme nehmen kontinuierlich zu. Ein System, das "lediglich" das tut, was in einer Analyse-Phase funktional gefordert wurde, hat heute kaum noch Zukunftsaussichten: Hohe technische Flexibilität, maximale Sicherheit, einfache Anpassbarkeit, Möglichkeit des Outsourcens, etc. sind typische zusätzliche Anforderungen. Diese müssen ganzheitlich und prüfbar formuliert werden, um so den Projektverantwortlichen zu jedem Zeitpunkt eine 360-Grad-Sicht auf Qualität zu ermöglichen.

Autor-Biographie:
Dr. Frank Simon arbeitet seit über 8 Jahren bei der SQS AG und hat in einer Vielzahl großer IT-Projekte alle qualitätsrelevanten Aspekte gesteuert. Heute leitet er den Bereich Research & Innovation und ist damit sowohl für die gruppenweite Konsolidierung der Vielzahl eingesetzter SQS-Best-Practices als auch für das Etablieren neuer Qualitätsmanagement-Services verantwortlich.

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Rainer Singvogel, msg systems ag

Wirtschaftlich und wirksam: Entwicklungsprozesse auf Basis des Eclipse Process Frameworks

Abstract:
Der Vortrag zeigt, wie die msg systems mit dem Eclipse Process Framework die eigenen Entwicklungsprozesse gestaltet hat und dabei die Mechanismen und Flexibilität des Werkzeugs ausnutzt, um praxisgerechte Vorgehensmodelle zu erarbeiten, sowie diese wirksam einzusetzen und wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

Autor-Biographie:
Dipl.-Inform. Rainer Singvogel ist verantwortlich für den Bereich Software-Technologien bei der msg systems. Die Aufgabe des Bereiches mit ca. 30 Mitarbeitern ist es, erfolgversprechende, technische und methodische Neuerungen in den Projekten der msg systems zu etablieren, sowie den Projekten als Ansprechpartner für Software Engineering Themen zur Verfügung zu stehen.

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Dehla Sokenou, GEBIT Solutions

Management großer Projekte – Ein modellbasierter Ansatz

Abstract:
Projektplanung und Fortschrittskontrolle sind gerade in großen Softwareprojekten oft mit Aufwand verbunden und werden deshalb nicht konsequent in der Praxis angewendet. Es wird ein pragmatisches Verfahren vorgestellt, das auf Basis der Anforderungen eine Projektplanung und Fortschrittskontrolle ohne großen Aufwand ermöglicht. Das Verfahren wurde bereits in diversen Softwareprojekten mit Erfolg eingesetzt.

Autor-Biographie:
Dr. Dehla Sokenou promovierte 2005 an der TU Berlin über das Thema UML-basiertes Testen objektorientierter Systeme. Seit Anfang 2006 ist sie als Senior Software Engineer bei GEBIT Solutions tätig. Neben der Entwicklung objektorientierter Softwaresysteme umfassen ihre Schwerpunkte modellgetriebenes Requirements Engineering und modellbasiertes Testen.

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Axel Terfloth, Lothar Wendehals, itemis AG

Modellgetriebene Entwicklung eingebetteter Systeme mit Eclipse

Abstract:
Die modellgetriebene Entwicklung hilft beim Umgang mit zunehmend komplexeren, eingebetteten Softwaresystemen.
Die Open-Source-Entwicklungsplattform Eclipse stellt eine leistungsfähige Infrastruktur zur Werkzeugentwicklung für diese Systeme bereit. Außerdem ist Eclipse eine Integrationsplattform für Werkzeugketten. Anhand praktischer Beispiele werden wir Aspekte Eclipse-basierter MDSD-Werkzeugketten für eingebettete Systeme diskutieren.

Autoren-Biographie:
Axel Terfloth leitet den Bereich Forschung und Entwicklung für eingebettete Systeme bei der itemis AG. Er verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung als Entwickler, Softwarearchitekt und Projektleiter. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich in verschiedenen Industrie- und Forschungsprojekten mit modellgetriebener Softwareentwicklung und Eclipse-basierten Werkzeugketten sowie deren Anwendung auf eingebettete Systeme.

Dr. Lothar Wendehals ist seit Mai 2007 Berater und Softwarearchitekt bei der itemis AG. Während seiner Promotion beschäftigte er sich mit modellbasierten Entwicklungsumgebungen und Reverse Engineering. In einem mehrjährigem Kundenprojekt war er verantwortlich für die Modellvalidierung innerhalb einer auf Eclipse basierenden Entwicklungsumgebung für automobile Steuergeräte.

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Peter Zimmerer, Siemens AG

Software Architects and Testers – Collaboration Required!

Abstract:
"Architects build software systems and testers test these systems" - so why should an architect need to know anything about testing?
First of all software architects and testers must have a common understanding of the different dimensions of testing and appreciate the value of testing. Then several practices in testing regarding software architecture are presented which require active involvement and contributions by software architects. A close collaboration between architects and testers results not only in better quality but also speeds up development by facilitating change and decreasing maintenance efforts.

Autor-Biographie:
Peter Zimmerer is a Principal Engineer at Siemens AG, Corporate Technology. He has been working in the field of software testing for more than 17 years and he is responsible for the research activities in this area. He is an
ISTQB(TM) Certified Tester Full Advanced Level and regular speaker at international testing conferences in Europe, Canada, and USA.